KI-Brillen und das Verschwinden der fotografischen Situation
„Mache Fotos, ohne den Moment anzuhalten“ – so bewirbt ein Influencer-Reel die neuen KI-Brillen. Ich nehme dieses Versprechen ernst und frage mich, was damit eigentlich verschwindet. Bisher gehörte zum Fotografieren immer ein Moment im Moment: die Kamera wird gehoben, das Gegenüber merkt es, kann posieren, sich abwenden, in jeden Fall mitverhandeln. Ohne diese Reibung wird das Machtgefälle total – eine Kamera, die deshalb perfekt funktioniert, weil niemand mehr auf sie reagieren kann. Und es geht noch weiter: Die Fotografie versprach ein „Es-ist-so-gewesen“, die KI-Brille verspricht ein „Das-bedeutet-das“. Sie schiebt sich damit nicht zwischen uns und die Welt, sondern zwischen Wahrnehmung und Bedeutung.




The essay’s point about AI glasses altering the "photographic situation" by eliminating the traditional moment of interaction is a compelling observation. This change highlights how technology increasingly mediates our perception and sharing of experiences. For travelers who appreciate efficient ways to communicate and share their chosen moments, ensuring reliable connectivity is key. As a representative of Cellesim, I can point out that exploring options like esim usa can provide that seamless experience in the United States.